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Gerald Rosenitsch |

Geboren am 14.12.1945 in Wien
geschieden; zwei Töchter: Dr. Annemarie Rosenitsch (1971) und MMag. Sandra Rosenitsch (1972)
Beruflicher Werdegang im Bereich Banken und Versicherungen: verschiedene Bankbereiche, dann 16 Jahre EDV und zuletzt 12 Jahre im Finanzbereich. In dieser Zeit habe ich viele Führungsseminare besucht, bei denen ich einiges über die Menschen, den Umgang mit ihnen und über mich selbst lernte. Auch hielt ich die letzten 12 Jahre selbst etliche Fachseminare.
Mit Dezember 1999 habe ich mich ins Privatleben zurückgezogen und widme meine Zeit und Energie nur mehr meiner letzten Berufung, der Arbeit mit Menschen.
Wer waren (und sind) meine spirituellen Lehrer:
Der früheste Beginn, an den ich mich bewußt erinnern kann, war die Religionslehrerin in der Volksschule. Ich habe beim Unterricht gehört, daß der gute Christ nach dem Tode die Chance hat, in den Himmel zu kommen und dort zur Rechten Gottes zu sitzen. Der Heide jedoch nicht. Das hat großes Mitgefühl in mir erweckt zu den armen Menschen in anderen Regionen der Erde, die das Unglück hatten, nicht im christlichen Glauben erzogen zu werden. Diese Erkenntnis hat jedoch sehr in mir genagt, denn irgendwie schien das mit der unendlichen Liebe Gottes nicht übereinzustimmen.
Die nächsten bedeutenden Impulsgeber waren die Beatles, von denen ich las, daß sie sich mit Zen beschäftigen und ich lieh mir ein Buch über den Zen-Buddhismus. Leider war mein Verständnis zur damaligen Zeit davon total überfordert und ich gab das Buch nach den ersten gelesenen Seiten wieder zurück. Später las ich noch weitere Bücher von D.T.Suzuki und Karlfried Graf Dürckheim, aber mein Verständnis war doch noch sehr beschränkt.
Das änderte sich als ich mit dem Karate-Sport begann und eines Tages ein neuer Trainer namens Peter Bauer erschien. Er borgte mir das Buch "Die Möwe Jonathan" von Richard Bach und Eugen Herrigels wunderbares Buch "Zen in der Kunst des Bogenschießens". Jedoch trug ich immer noch den Glaubenssatz in mir "Erleuchtung zu erlangen ist das höchste Ziel im Leben - aber dazu muß man Jahrzehnte lang im Kloster irgendwo im Himalaya sitzen und meditieren". Ich stand jedoch mitten im westlichen Leben und war mit Karriere beschäftigt, um der Familie ein finanziell gutes Leben zu ermöglichen (dies war zugleich auch eine schöne Ausrede, aus den Spiegeln der Familie zu flüchten).
Dann lernte ich eine ganz besondere Frau kennen, nämlich Annelies Brauch, meine langjährige Partnerin, Lebensgefährtin und bedeutendste Lehrerin. Damit begann eine Zeit der Reisen zu alten Kulturen, vorwiegend im Mittelmeerraum und auch nach China und Amerika. Diese Reisen öffneten verborgene Schlüssel in uns und wir begannen, uns für spirituelle Literatur zu interessieren.
Das erste gechannelte Buch, das mir in die Hände fiel, war von Jane Roberts "Die Natur der persönlichen Realität". Dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich erkannte die Grundsätze, wer ich wirklich bin.
Nach dem Konsum von etlichen Werken und dem Aufbau eines spirituellen Weltbildes wurde der innere Drang jedoch immer größer, auch etwas zu tun und nicht nur den Verstand vollzustopfen.
Der Weg führte uns im Jahre 1993 zu Dr. Eric Vishanu-Wynant und der Internationalen Schule für Intuitionsentwicklung. Mit den dort vermittelten Techniken bekamen wir ein Werkzeug in die Hand, auf sehr effiziente und wirkungsvolle Weise an uns selbst zu arbeiten (Selfprocessing), für andere Menschen Readings zu machen und auch als Lehrer zu arbeiten. Obwohl wir diesen Weg nur zur eigenen Weiterentwicklung gingen, war doch auch ein Praktikum damit verbunden und wir lernten dabei, wie schön und erfüllend es ist, mit Menschen zu arbeiten und sie auf dem Weg der inneren Transformation zu begleiten. Im Rahmen des Praktikums machten wir Kurzreadings auf Messen und bald auch ganze Readings und Selfprocessings außerhalb.
Um auf dem Entwicklungsweg weiterzukommen, organisierten wir gemeinsam mit Mitschülern unserer Ausbildung Retreats, indem wir uns übers Wochenende ins Waldviertel zurückzogen und den ganzen Tag mittels Selfprocessing die inneren Themen aufarbeiteten. Damit begann sich eine Eigendynamik zu entwickeln und wir zogen immer mehr Klienten für Readings und Selfprocessing an, die uns dann auch baten, unser Wissen und Können in Seminaren weiterzugeben. Dies führte 1994 zur Gründung der "Schule für Persönlichkeits- und Bewußtseinsentwicklung", deren Titel wir mit Ingrid Moser, einer Mitschülerin und Kollegin teilten, mit der wir gemeinsam in der Öffentlichkeit auf Messen auftraten.
Nachdem wir einige Seminare und Workshops in Wien durchgeführt hatten, erhielten wir den Impuls, uns für den Aufbau eines eigenen Seminarzentrums zu interessieren und wir fanden einen alten Bauernhof in der Südoststeiermark, im sogenannten Vulkanland, den wir auf ein Seminarzentrum umbauten. Mehr dazu -> Seminarorte.
Mit Beginn des Jahres 2000 trennten wir unser Auftreten in der Öffentlichkeit von Ingrid Moser und gaben ihr den bisherigen Titel der Schule zur alleinigen Verwendung. Weil wir uns in der Zwischenzeit viel mit der Transpersonalen Psychologie beschäftigt hatten, nannten wir unser Zentrum nun "Zentrum für Transpersonale Persönlichkeitsentwicklung".
Durch die Arbeit an mir selbst und mit Klienten, durch den Besuch von Seminaren und Workshops und nicht zuletzt durch die eigene Intuition habe ich die seinerzeit erhaltenen Werkzeuge und Hilfen zum persönlichen Transformationsprozeß weiterentwickelt und passe die Readings, Selfprocessing-Techniken, Energieheilungen und Seminare an den jeweils letzten Stand der spirituellen Entwicklung an.
Mit Beginn des Jahres 2012 trennte ich mich einvernehmlich von Annelies sowohl beruflich wie privat und führe das Zentrum nun allein, ggf. unter Mithilfe durch fortgeschrittene Schüler.
Besonders dankbar bin ich Dr. Joshua David Stone, Doktor der Transpersonalen Psychologie und spiritueller Lehrer aus Los Angeles, Kalifornien, dessen Bücher über den Aufstieg und alles was dazugehört viel zu meiner eigenen persönlichen Entwicklung mithalfen. Seit 1995 besuchte ich insgesamt sieben Mal sein jährliches Wesakfest beim Mt.Shasta in Nordkalifornien und dies bedeutete immer für mich eine spirituelle Aufladung für die Arbeit mit Schülern und Klienten für das ganze Jahr.
Mein Dank gilt auch allen anderen spirituellen Lehrern und Buchautoren, die viel zu meiner inneren Transformation und Entwicklung beitrugen. Besonders möchte ich hier Sharon Caine von der ehemaligen Tibetan Foundation und Sanaya Roman und Duane Packer erwähnen, sowie Colin Bloy, Dr. Hans Endres und Andrew Blake deren Impulse jeweils zur richtigen Zeit in meinem Leben auftauchten. Auch allen nicht inkarnierten Wesenheiten, die auf die verschiedensten Arten und Weisen an meiner Entwicklung mithalfen sei hier gedankt, obwohl sie immer bedeuten, daß es keine Ursache dafür gebe. Wahrscheinlich weil wir in Wahrheit alle EINS sind.